{"id":747,"date":"2015-02-11T20:12:41","date_gmt":"2015-02-11T18:12:41","guid":{"rendered":"http:\/\/osterspiele.it\/sterzing\/?p=747"},"modified":"2015-02-20T23:24:50","modified_gmt":"2015-02-20T21:24:50","slug":"leonhard-lechner-chor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/osterspiele.it\/sterzing\/leonhard-lechner-chor\/","title":{"rendered":"Leonhard Lechner Chor"},"content":{"rendered":"<h2>Sonntag , 22. M\u00e4rz 2015<\/h2>\n<p>Margarethenkirche Sterzing<br \/>\nBeginn 19.30 Uhr<\/p>\n<p><b>Kammerchor Leonhard Lechner<\/b><br \/>\nWerke von J.S. Bach, F. Mendelssohn B., J. Tavener.<br \/>\nLeitung: Tobias Chizzali.<br \/>\nEintritt: Freiwillige Spende. Freie Platzwahl!<\/p>\n<h3 class=\"widget-title\">Zwischen Himmer und Erde, mitten wir im Leben sind<\/h3>\n<p>Zwischen Himmel und Erde stehen wir als Menschen &#8211; mitten im Leben mit all seinen Facetten.<br \/>\nMitunter streben wir nach der Spiritualit\u00e4t in unserem allzu weltlichen Dasein &#8211; vor allem dann, wenn uns die Polarit\u00e4t des Lebens bewusst wird. Kein Leben ohne Sterben &#8211; und die Hoffnung auf das danach.<br \/>\nDie Motette \u201eJesu meine Freude\u201c macht den nach Gott suchenden Menschen im Angesicht seiner Fleischlichkeit, seiner \u00c4ngste und seiner S\u00fcnden zu ihrem Thema.<br \/>\nImmer kehrt der zu Grunde liegende Choral \u201eJesu meine Freude\u201c wieder &#8211; variiert und in bachscher Kunst mit dem Text spielend.<br \/>\nDie Essenz ist bei allem weltlichen Rumoren: \u201eDennoch bleibst du auch im Leide, Jesu meine Freude\u201c.<br \/>\nDiese Hoffnung und das Harren auf Gott finden auch im alttestamentarischen Text des 43. Psalms von Felix Mendelssohn Bartholdy ihren Ausdruck.<br \/>\nNicht nur im Angesicht des Todes, aber dann ganz besonders, rufen wir nach Gott.<br \/>\nJohn Tavener, selbst konvertiert zum russisch-orthodoxen Glauben, lehnt sein Werk \u201eSvyati\u201c an eine orthodoxe Totenmesse an und widmet es einem verstorbenen Freund. Das Violoncello steht dem Chor gegen\u00fcber &#8211; Tavener m\u00f6chte in ihm die Rolle des Priesters oder auch einer orthodoxen Ikone sehen.<br \/>\nSvyati &#8211; Heiliger Gott, Heiliger und Starker, Heiliger und Unsterblicher. Hab Erbarmen mit uns. Und genau diese gleichen Worte sind die Antwort Felix Mendelssohn Bartholdys auf das verzweifelte innige Rufen:<br \/>\n\u201eWo solln wir fliehen hin?\u201c<br \/>\nDie tr\u00f6stende Antwort bringt der reine Frauenchor &#8211; zu dir, Herr, alleine. Lass uns nicht verzagen, Herr. Lass uns nicht entfallen vom rechten Glauben.<br \/>\nKyrie eleison<\/p>\n<h3 class=\"widget-title\">Mitwirkende<\/h3>\n<p>Kammerchor Leonhard Lechner<br \/>\nNathan Chizzali &#8211; Cello<br \/>\nFr. Arno Hagmann &#8211; Continuo<br \/>\nTobias Chizzali &#8211; Leitung, \u00dcbersetzungen<\/p>\n<h3 class=\"widget-title\">Nathan Chizzali<\/h3>\n<p>Nathan Chizzali erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Max Moroder, sp\u00e4ter studierte er bei Giuseppe Momo in Bozen sowie bei Howard Penny in Wien. Er besuchte Meisterkurse bei Wolfgang B\u00f6ttcher, Patrick Demenga, Tam\u00e1s Varga, Peter Bruns, Walther Schulz, Tibor B\u00e9nyi und Herwig Tachezi. Er ist Preistr\u00e4ger verschiedener Wettbewerbe, u.a. bei \u201ePrima la musica\u201c und \u201eMigliori Diplomati D\u2019Italia\u201c, Musikf\u00f6rderpreise des Rotary Clubs und des Soroptimist International D\u2019Italia. Nathan ist Mitglied des Conductus Ensembles, der Streicherakademie Bozen, des Argentrios sowie des Barockensembles SonnAi\u00e9r. Auftritte als Solist und in kammermusikalischen Formationen bei den M\u00fcnchner Kammermusiktagen, Bachfest Leipzig, Meraner Musikwochen, Ravenna Musica, Festival Ljubljana, Kammermusikfestival Cervo, Accademia Filarmonica di Verona, Residenzwoche M\u00fcnchen, Rencontres de Chants Polyphoniques de Calvi sowie Klangspuren Schwaz. Rundfunkaufnahmen f\u00fcr den Bayrischen Rundfunk, ORF, Radio France und Radio Rai3.<\/p>\n<h3 class=\"widget-title\">Tobias Chizzali<\/h3>\n<p>Tobias Chizzali, geboren in S\u00fcdtirol, erhielt seinen ersten Musikunterricht von seinem Vater, sp\u00e4ter Klavier- und Orgelunterricht u.a. beim Brixner Domkapellmeister Heinrich Walder. W\u00e4hrend seiner Gymnasialzeit erzielte er auf der Orgel einige Preise beim \u00f6sterreichischen Jugendmusikwettbewerb \u201ePrima la musica\u201c.<br \/>\nEr studierte an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst in Wien Katholische Kirchenmusik, Chor- und Ensembleleitung bei Erwin Ortner und Ingrun Fussenegger, Gesang bei Maria H\u00f6ller und Margit Klaushofer sowie Orgel Konzertfach bei Michael Radulescu.<br \/>\nIn den Jahren 2006\/07 absolvierte er beide Masterstudien mit Auszeichnung.<br \/>\nW\u00e4hrend seiner Studienzeit war Tobias Chizzali Assistent beim Wiener Motettenchor sowie bei der Wiener Singakademie.<br \/>\nVon 2007 bis 2013 war er Referent f\u00fcr Kirchenmusik in der Di\u00f6zese Linz, Lehrer f\u00fcr Chorleitung an der Landesmusikschule Ober\u00f6sterreich, Chorleiter des Chores E medio cantus und der Chorgemeinschaft Herz-Jesu in Linz.<br \/>\nSeit Juni 2013 ist er Domkapellmeister und Domorganist der Dompfarre Bozen und Leiter des Kammerchores Leonhard Lechner.<\/p>\n<h3 class=\"widget-title\">Arno Hagmann<\/h3>\n<p>Arno Hagmann, geboren 1957 in der Schweiz, begann sein Orgelstudium an der Akademie f\u00fcr Kirchenmusik in Luzern bei Rudolf Sidler. Nach seinem Eintritt ins Benediktinerkloster Muri-Gries in Bozen Fortsetzung des Studiums am dortigen Konservatorium bei Wijnand van de Pol und Abschluss in Innsbruck bei Reinhard Jaud. Er ist Stiftsorganist im Kloster Muri-Gries.<\/p>\n<h3 class=\"widget-title\">Kammerchor Leonhard Lechner<\/h3>\n<p>Im November 1952 wird der Kammerchor Leonhard Lechner von P. Oswald Jaeggi OSB gegr\u00fcndet, der seit 1950 im Benediktinerkloster Muri Gries in Bozen (S\u00fcdtirol) t\u00e4tig war, um dem damaligen Stiftskapellmeister Dr. Anton Mayr beim Aufbau der bereits 1950 gegr\u00fcndeten Kantorei Leonhard Lechner behilflich zu sein. P. Oswald Jaeggi wird sein erster musikalischer Leiter, nachdem bereits 1952 Dr. Anton Mayr mit nur 50 Jahren verstorben war.<br \/>\nDer Chor tr\u00e4gt den Namen des wohl bedeutendsten S\u00fcdtiroler Komponisten, Leonhard Lechner \u201eAthesinus\u201c (*1553 im Etschtal, \u20201606 Stuttgart).<br \/>\nDessen Werk zu pflegen war und ist dem Chor stets ein Anliegen. Ein gro\u00dfes Anliegen war P. Oswald aber auch, der neuzeitlichen Chormusik, die bis dahin in S\u00fcdtirol kaum Beachtung fand, in den Konzertprogrammen ihren festen Platz zu verschaffen.<br \/>\nEine rege Konzertt\u00e4tigkeit brachte den Chor in der Folge in die bedeutendsten Kulturst\u00e4dte Italiens, \u00d6sterreichs und Deutschlands, aber auch in die Schweiz, nach Ungarn und nach Polen.<br \/>\nDie Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben brachten dem Chor stets Spitzenbewertungen.<br \/>\nNach einer Umstrukturierung und Verkleinerung des Chores im Herbst 2000 widmet sich dieser nach vielen gelungenen Auftritten bei gro\u00dfen Orchesterwerken und Oratorien wieder verst\u00e4rkt der Kammermusik hohen Niveaus.<br \/>\nDas Repertoire umfasst geistliche und weltliche Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart, ausgef\u00fchrt a cappella oder in Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern, darunter mit dem Europ\u00e4ischen Jugendorchester, sowie dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem Haydn Orchester von Bozen und Trient unter der Leitung namhafter Dirigenten (u.a. James Judd, Claudio Abbado, Vladimir Ashkenasy, Gustav Kuhn, Arturo Tamayo, u.a.) 1963 verstirbt P. Oswald Jaeggi, ihm folgen Frau Prof. Johanna Blum von 1963\u20131971, von 1971\u20131992 Herr Willi Seebacher, 1992 \u00fcbernimmt interimistisch P. Urban Stillhart den Chor, von 1993\u20132013 ist Prof. Othmar Trenner sein musikalischer Leiter.<br \/>\nSeit September 2013 ist Mag. Tobias Chizzali M. A. neuer Chorleiter des Kammerchores.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag , 22. 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