Vorwort


Mit den 33. Sterzinger Osterspielen bieten wir Ihnen auch heuer wieder ein vielfältiges Programm in den drei Wochen vor Ostern.

Den Auftakt macht nach dem vorjährigen Erfolg das Ensemble ALMA anschließend an die Eröffnung der Osterspiele im Stadttheater. In Ihrem neuen Album OEO greift ALMA unter anderem die Universalität und Emotionalität des Jodlers auf.

Im Kontrast dazu geben uns Bachs virtuose Goldberg-Variationen, vorgetragen auf dem epochentreuen Cembalo einen Einblick in die Sternstunden alter Musik.

Die diesjährige Theaterproduktion“Yvonne, Prinzessin von Burgund“ nimmt auf ironisch groteske Weise das Klischee des Anderssein als Stein des Anstoßes sowie die gelangweilte Gleichgültigkeit des Stärkeren aufs Korn.

Dass Anderssein auch als Stärke aufgefasst werden kann zeigt die etwas andere Inszenierung der „Prinzessin auf der Erbse“ schon den kleinsten Besuchern.

Der Kreuzweg als spirituelle Metapher der vorösterlichen Läuterung ist einmal in der Meditation von Paul Cloudell mit der Musik von M. Dupré, wie auch in der inzwischen zur Tradition gewordenen Freilicht Passion auf dem Weg durch die Stadt erlebbar.

Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern und nicht zuletzt bei Ihnen als treue Besucher, die die Osterspiele immer wieder zu einem besonderen Kulturereignis machen.

 

Armin Haller, Vigil Raber KuratoriumArmin Haller,
Kuratorium Vigil Raber