Vorwort

Sterzinger Osterspiele 2019


Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.

Albert Einstein

Die 34. Sterzinger Osterspiele bieten in den drei Wochen vor Ostern wieder Musik und Theater zum Sehen, Hören und Erleben. Dem heurigen Motto entsprechend steht dabei materielles Streben nach Besitz und Macht in seiner Vergänglichkeit zeitlosen Werten wie Vertrauen, Freundschaft, Liebe gegenüber.

Den Auftakt bildet Goldonis Komödie um Geld, Macht und Liebe. Peter Turrini verlegt sie in seiner Bearbeitung in die in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch den Tourismus aufstrebenden Fischerdörfer der oberen Adria.

In dem für unsere kleinsten Zuschauer auf die Bühne gebrachten gleichnamigen Bilderbuch muss „der Regenbogenfisch“ erfahren, dass die glitzernde Bewunderung nur durch das sich Verschenken letztlich die Einsamkeit überwindet.

Die spirituelle Hingabe bis zum Letzen zeigt auch die mittlerweile zum festen Bestandteil der Osterspiele gewordene Freilicht-Inszenierung des Kreuzwegs Jesu.
Gerade aus der Vergänglichkeit alles Materiellen schöpften große Komponisten ihre Inspiration und schufen in der göttlichen Schönheit der Musik auf tröstliche Weise das die Zeiten Überdauernde. Der Pfarrchor Sterzing präsentiert in seinem Konzert Beispiele dafür.
Das Konzert der Wiener Formation Donauwellenreiter lässt uns mit ihren Klängen aus ihrem Album „Euphoria“ und den poetischen Texten, gesungen von der Südtirolerin Maria Craffonara in Deutsch, Ladinisch und Italienisch, Sprachen und Grenzen vergessen.
Die Bürgerkapelle Sterzing, widmet sich in ihrem traditionellen Osterkonzert heuer dem Mystischen in der Musik.

Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern, nicht zuletzt bei Ihnen als treue Besucher, die die Osterspiele immer wieder zu einem besonderen Kulturereignis machen und wünsche viel Freude mit unserem Programm.

Armin Haller, Vigil Raber KuratoriumArmin Haller,
Kuratorium Vigil Raber